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Berggorilla
BerggorillaBerggorilla
Stark gefährdet Mammals

Berggorilla

Gorilla beringei beringei

Ein kräftiger Menschenaffe mit dichtem Fell aus hochgelegenen Bergwäldern, dessen erwachsene Männchen einen silbernen Rücken tragen.

Kurzinfos

Der Berggorilla (Gorilla beringei beringei) ist ein Mammals, dem du in Beschränkt auf die Virunga-Vulkane an den Grenzen von Uganda, Ruanda und der DR Kongo sowie auf Ugandas Bwindi-Wald begegnen kannst. Er bevorzugt Hochgelegener montaner Regenwald und Bambuswald in Ostafrika, etwa 2200-4000 m, ernährt sich vor allem von Pflanzenfresser; frisst Blätter, Triebe, Stängel, Bambus und etwas Obst; ausgewachsene Tiere verzehren täglich große Mengen an Pflanzen und ist besonders aktiv Tagaktiv, wechselt tagsüber zwischen langsamem Fressen und Ruhen und baut nachts Nester am Boden oder in niedriger Vegetation. Auf der IUCN Roten Liste ist er als Stark gefährdet eingestuft.

Wissenschaftlicher Name Gorilla beringei beringei
Swahili-Name Ngagi
Schutzstatus Stark gefährdet
Sichtungs-Schwierigkeit Leicht
Beste Saison Trockenzeit (Jun–Okt)
Klasse Säugetiere
Ordnung Primaten
Familie Menschenaffen
Größe Erwachsene Männchen werden aufrecht bis 1,7 m groß und bis 200 kg schwer; Weibchen sind deutlich kleiner
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Erkennungsmerkmale

Dichtes schwarzes Fell, länger und dicker als bei anderen Gorillas als Anpassung an das kalte Hochland; erwachsene Männchen tragen einen silbergrauen Sattel über Rücken und Hüften ("Silberrücken"); massiger Körper mit breiter Schnauze

Lebensraum

Hochgelegener montaner Regenwald und Bambuswald in Ostafrika, etwa 2200-4000 m

Nahrung

Pflanzenfresser; frisst Blätter, Triebe, Stängel, Bambus und etwas Obst; ausgewachsene Tiere verzehren täglich große Mengen an Pflanzen

Aktivitätszeit

Tagaktiv, wechselt tagsüber zwischen langsamem Fressen und Ruhen und baut nachts Nester am Boden oder in niedriger Vegetation

Verbreitung

Beschränkt auf die Virunga-Vulkane an den Grenzen von Uganda, Ruanda und der DR Kongo sowie auf Ugandas Bwindi-Wald

So entdeckst du sie

Nur auf genehmigungspflichtigen geführten Wanderungen in Bwindi oder den Virungas zu sehen; mindestens 7 m Abstand halten und die Besuchszeit- und Gesundheitsregeln befolgen

Fototipps

Das Licht unter dem Kronendach ist gering, daher ISO erhöhen und Blende öffnen; die Haltung des Silberrückens und Mutter-Kind-Interaktionen für Wirkung einfangen; keinen Blitz verwenden und den Tieren nicht in die Augen starren

Bedrohungen

Lebensraumverlust, Wilderei, von Menschen übertragbare Krankheiten und bewaffnete Konflikte in der Region

Ähnliche Arten

Östlicher Flachlandgorilla (lebt in geringeren Höhen, hat kürzeres Fell und einen etwas anderen Körperbau); Schimpanse (viel kleiner und wendiger)

Field-Guide-Notizen

So entdeckst du den Berggorilla auf einer Afrika-Safari

Der Berggorilla zählt zu den begehrtesten Arten, die man auf einer afrikanischen Safari verfolgt, und wer seine Gewohnheiten kennt, verwandelt eine hoffnungsvolle Suche in eine zielsichere. Dieser Feldführer erklärt, wie Sie den Berggorilla auf einen Blick erkennen, welche Lebensräume und Tageszeiten geduldiges Suchen belohnen und welche praktische Fährtenkunst Guides nutzen. Lesen Sie ihn vor dem Aufbruch, und Sie verbringen weniger Zeit damit, leeren Busch abzusuchen, und mehr damit, das Tier selbst zu beobachten.

Dichtes schwarzes Fell, länger und dicker als bei anderen Gorillas als Anpassung an das kalte Hochland; erwachsene Männchen tragen einen silbergrauen Sattel über Rücken und Hüften ("Silberrücken"); massiger Körper mit breiter Schnauze

Konzentrieren Sie Ihre Suche nach dem Berggorilla auf Hochgelegener montaner Regenwald und Bambuswald in Ostafrika, etwa 2200-4000 m, den Lebensraum, in dem er sich am sichersten fühlt und seine Nahrung findet. Er ist vor allem Tagaktiv, wechselt tagsüber zwischen langsamem Fressen und Ruhen und baut nachts Nester am Boden oder in niedriger Vegetation aktiv, planen Sie Ihre Pirschfahrten also um diese Stunden herum statt in die Mittagshitze. Über den Kontinent hinweg reicht das Verbreitungsgebiet der Art über Beschränkt auf die Virunga-Vulkane an den Grenzen von Uganda, Ruanda und der DR Kongo sowie auf Ugandas Bwindi-Wald, und innerhalb dieses Gebiets gelingen die besten Sichtungen dort, wo idealer Lebensraum auf geringe menschliche Störung trifft.

Die Suche nach dem Berggorilla beginnt lange, bevor Sie ihn tatsächlich erblicken. Machen Sie sich mit dem Lebensraum vertraut, auf den er angewiesen ist — Hochgelegener montaner Regenwald und Bambuswald in Ostafrika, etwa 2200-4000 m —, und schon schrumpft Ihr Suchgebiet von einer ganzen Landschaft auf eine Handvoll vielversprechender Winkel. Tiere verteilen sich nicht zufällig; sie halten sich dort auf, wo Nahrung, Wasser, Deckung und Sicherheit zusammentreffen, und der Berggorilla bildet da keine Ausnahme.

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Berggorilla: Fakten, Lebensraum und Schutzstatus

Der Berggorilla (Gorilla beringei beringei) ist ein markanter Teil der lebendigen Landschaften Afrikas, und ihn zu verstehen verleiht jeder Sichtung Tiefe. Dieser Führer versammelt die Fakten, die Reisenden am meisten bedeuten: wo er lebt, was er frisst, wie man ihn von ähnlichen Arten unterscheidet und wie er sich in einer sich wandelnden Welt behauptet. Betrachten Sie ihn als das Hintergrundwissen, das ein guter Guide teilen würde, bevor Sie dem Tier im Feld begegnen.

Der Berggorilla findet sich typischerweise in Hochgelegener montaner Regenwald und Bambuswald in Ostafrika, etwa 2200-4000 m, wo Vegetation, Wasser und Deckung über die Jahreszeiten seinen Bedürfnissen entsprechen. Seine Nahrung baut auf Pflanzenfresser; frisst Blätter, Triebe, Stängel, Bambus und etwas Obst; ausgewachsene Tiere verzehren täglich große Mengen an Pflanzen auf, und diese Nahrungsquellen bestimmen, wo er sich aufhält und wie weit er täglich ziehen muss. Zu beobachten, was und wo ein Tier frisst, ist oft der schnellste Weg vorherzusagen, wo Sie es als Nächstes finden.

Der Berggorilla ist vor allem Tagaktiv, wechselt tagsüber zwischen langsamem Fressen und Ruhen und baut nachts Nester am Boden oder in niedriger Vegetation aktiv, ein Rhythmus, der an Temperatur, Raubtiere und die Gewohnheiten seiner Beute oder Weide gebunden ist. Im Feld erkennen Sie ihn an diesen Merkmalen: Dichtes schwarzes Fell, länger und dicker als bei anderen Gorillas als Anpassung an das kalte Hochland; erwachsene Männchen tragen einen silbergrauen Sattel über Rücken und Hüften ("Silberrücken"); massiger Körper mit breiter Schnauze. Ein oder zwei verlässliche Feldkennzeichen zu lernen erlaubt es, ihn selbst aus der Ferne oder bei schlechtem Licht sicher zu benennen.

Auf der Roten Liste der IUCN wird der Berggorilla derzeit als Stark gefährdet eingestuft, ein Status, der sowohl seine Bestände als auch den Druck auf sein Areal widerspiegelt. Die Hauptbedrohungen sind Lebensraumverlust, Wilderei, von Menschen übertragbare Krankheiten und bewaffnete Konflikte in der Region, und diese wirken selten allein – Lebensraumverlust, Konflikte mit dem Menschen und Klimaveränderungen verstärken sich meist gegenseitig. Verantwortungsvolle Veranstalter und gut geführte Reservate zu wählen ist ein konkreter Weg, mit dem Besucher zu seinem Schutz beitragen.

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FAQ

Wo sieht man den Berggorilla am besten?

Der Berggorilla kommt über Beschränkt auf die Virunga-Vulkane an den Grenzen von Uganda, Ruanda und der DR Kongo sowie auf Ugandas Bwindi-Wald vor, doch das Verbreitungsgebiet erzählt nur die halbe Geschichte. Die besten Chancen bieten gut verwaltete Schutzgebiete innerhalb dieses Areals, in denen sein bevorzugter Lebensraum – Hochgelegener montaner Regenwald und Bambuswald in Ostafrika, etwa 2200-4000 m – weiträumig und intakt ist. Reservate mit geringem Fahrzeugverkehr und erfahrenen Guide-Teams liefern verlässlich die nächsten und ruhigsten Sichtungen.

Ist der Berggorilla auf Safari leicht zu sehen?

Das hängt davon ab, wie heimlich die Art lebt und wie gut Sie Ihre Suche timen. Da der Berggorilla vor allem Tagaktiv, wechselt tagsüber zwischen langsamem Fressen und Ruhen und baut nachts Nester am Boden oder in niedriger Vegetation aktiv ist, verbessert das Abstimmen Ihrer Pirschfahrten auf diese Stunden Ihre Chancen erheblich. Mit einem Guide zu reisen, der die örtlichen Tiere und ihre Bewegungen kennt, zählt mehr als Glück.

Was sollte ich mitnehmen, um den Berggorilla zu finden?

Ein gutes Fernglas ist das nützlichste Werkzeug, idealerweise 8x42 oder 10x42 für ein helles, ruhiges Bild. Ein Feldführer oder die SafariLingo-App hilft, die Bestimmung zu bestätigen und Verwechslungsarten auszuschließen. Neutrale Kleidung, Geduld und die Bereitschaft, still zu sitzen, erledigen den Rest.

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