
Weißrückengeier
Gyps africanus
Weißrückengeier, Aasfresser, der große Kadaver in afrikanischen Savannen frisst.
| Wissenschaftlicher Name | Gyps africanus |
|---|---|
| Swahili-Name | Kiboko mweupe |
| Schutzstatus | Vom Aussterben bedroht |
| Klasse | Vögel |
| Ordnung | Accipitriformes |
| Familie | Habichtartige |
| Größe | Männchen: 6-7 kg; Weibchen: 7-8 kg, Flügelspannweite ca. 2,1-2,3 Meter |
Erkennungsmerkmale
Deutlich weiß gefiederter Rücken; Kopf unbefiedert mit grauweißer Haut; große Körpergröße, breite Flügelspannweite; kräftiger Schnabel zum Zerreißen von Aas; im Flug wird der Hals gestreckt
Lebensraum
Offene Baumsavanne, offene Grasflächen, Gebüsch und in der Nähe von Flusstälern
Nahrung
Strikter Aasfresser, ernährt sich hauptsächlich von Kadavern großer Säugetiere
Aktivitätszeit
Tagaktiv, tagsüber häufig aktiv, nutzt Thermik zum Segelflug
Verbreitung
Weit verbreitet im subsaharischen Afrika, einschließlich Kenia und dem Masai Mara Schutzgebiet in Tansania
So entdeckst du sie
Beobachtung in den frühen Morgen- und Nachmittagsstunden während aktiver Thermik, oft in der Nähe großer Kadaver versammelt
Fototipps
Verwendung eines Teleobjektivs zur Aufnahme der Flughaltung, auf Lichtverhältnisse achten, um Details des weißen Rückengefieders hervorzuheben
Bedrohungen
Vergiftungen durch Pestizide und Giftköder; Lebensraumverlust; Nahrungsressourcenrückgang; illegale Jagd
Ähnliche Arten
Der Weißkopfgeier (Gyps coprotheres) ist insgesamt heller und cremeweiß, größer; der Weißrückengeier hat dunkelbraune Oberseite mit weißen Flecken nur am unteren Rücken und an der Kloake.
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